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Es war ein Abenteuer

Thüringer Landeszeitung
Thüringer Landeszeitung - 2009. 04. 30.

50 ungarische Gäste besuchen ihre alte Wirkungsstätte

Altstadt. (tlz) Der Blick schweift vom Rathausbalkon über die sommerliche Altstadt - und die gedanken gehen gleichzeitig zurück in die Vergangenheit. Uber Fischmarkt, Anger und Krämorbrücken sind sie damals flaniert - mit vielen Schmetterlingen im Bauch. 30 jahre ist es her, dass sich Erika und Janos Trnvik in Ungarn das Ja-Wort gaben; in Erfurt lernten sie sich kennen und lieben.

Viele Erinnerungen wurden wach, als sich gestern 50 Ungarn im Rathausfestsaal trafen, die in ihrer jugend für einige Zeit in der Landeshauptstadt gearbteitet haben. 1967 voreinbarten Ungarn und die DDR, einen Austausch junger Menschen - bis 1983 nahmen mehr als 2000 Männer und Frauen aus Budapest, Debrecen und Pecs am Austauschprogramm teil, arbeiteten beim VEB Funkwerk oder in Büromaschinenwerk Optima. "Es war ein Abenteuer sein Zuhause zu verlassen und die Fremden kennenzulernen" erzählt Gyula Nagy. Mit 25 Jahren kam der gelernte Elektrofacharbeiter aus Kaposvar; geplant war ein dreijäriger Aufenthalt.

Dann begegnete ihm eine hübsche Puffbohne, die kurz darauf seine Frau wurde. "Wir sind zwar inzwischen geschieden, aber haben immer noch sehr guten Kontakt" so Gyula Nagy. Sein 27-jähriger Sohn lebt mit Frau und Kind in Erfurt. Einmal im Jahr besuchen sich die Familien - abwechselnd in Ungarn und Deutschland. Viel hat sich geändert, seitden die ungarische Gäste in ihre Heimat zurüch gingen. Darauf wies gestern Oberbürgermeister Andreas Bausewein hin, der die Gäste im Festsaal wilkommen hieß, und sie mit den jüngsten Stadtentwicklungen vertraut machte.

Verabredet für die "Nostalgiefahrt" nach Deutschland haben sich die Ungarn auf eine Internetseite für "Jugendliche, die einst in der DDR gearbeitet haben" (www.ndk.hu/index.php). Am Mittwoch um 17 Uhr wollen sie in der Tettauerstraße am Benaryplatz einen Baum pflanzen um an die schönen Austauschjahre zu errinnern. "Es wäre schön, wenn einige deutsche Mitarbeiter kommen würden" hofft Agnes Fabian ein wiedersehen mit Kollegen.

Forrás:
Thüringer Landeszeitung - Martin Moll (a cikk már nem érhető el online)
 

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